Nachhaltiges Bauen und Wohnen

Nachhaltig zu sein, bedeutet langfristiges und verantwortungsbewusstes Denken und Handeln. Schließlich überdauern die Gebäude aus unseren Baustoffen mehrere Generationen und haben großen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der in ihnen lebenden Menschen.

Die Grundlage für nachhaltiges Bauen und Wohnen ist die Verwendung von Baustoffen, die dank ihrer ökonomischen und ökologischen Vorteile einen optimalen Produktlebenskreislauf aufweisen. Nachhaltigkeit beginnt mit dem Rohstoffabbau und endet beim Rückbau und Recycling.

Ressourcen

Auch wenn die Bestandteile der Baustoffe unerschöpflich erscheinen, da sie aus wesentlichen Bestandteilen der Erdkruste bestehen, muss auf einen umweltschonenden Abbau geachtet werden. Insbesondere der Transport von der Abbaustelle zum Produktionswerk ist ausschlaggebend. Rohstoffabbau in unmittelbarer Umgebung der Werke bietet eine ökologisch sinnvolle Lösung.

Grundstoffe

Die Produkte sollten frei von Schadstoffen sein, keine gesundheitsschädlichen Emissionen freisetzen und im Wesentlichen aus vollkommen natürlichen und mineralischen Grundstoffen bestehen.

Produktionsprozess

Im Herstellungsprozess ist darauf zu achten, sparsam und effizient mit den Rohstoffen umzugehen sowie die Ergiebigkeit zu optimieren. Hier ist besonders wichtig, den Wirkungsgrad der eingesetzten Energie zu erhöhen, oder dem Herstellungsprozess in anderer Form wieder zuzuführen. So wird die Umweltbelastung auf ein Minimum reduziert.  

Baustoff & Herstellung Ytong, Silka & Multipor

Bau von Häusern

Die Nachhaltigkeit von Gebäuden ist abhängig von der Errichtung der Konstruktion (Erstellungsphase), dem klimaneutralen Betrieb (Nutzungsphase) und der vollständigen Wiederverwertbarkeit (Rückbauphase).
Die Bedürfnisse der Bauherren nach hohem Wohnkomfort, Schallschutz, Wärmedämmleistung sowie Sicherheit spielen dabei eine ebenso bedeutende Rolle und müssen über den gesamten Lebenszyklus vom Gebäudekonzept erfüllt werden.

Baustoffrecycling

Langfristig ist eine ständige Weiterentwicklung der Produkte sowie dauerhafte Produktkreisläufe das einzig ökonomisch und ökologisch Sinnvolle für ein Unternehmen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass alle eingesetzten Materialien in technischen und biologischen Kreisläufen zirkulieren. Das bedeutet, dass die Produkte wieder in den Rohstoffkreislauf aufgenommen und für andere Produkte eingesetzt werden.

Zu wertvoll für die Deponie - eine Kolumne von Torsten Schinkel

Baustoffrecycling

Neben guter Architektur und energetischer Optimierung der Gebäudehülle ist der Einsatz von recycelten Baustoffen mehr als notwendig. Ohne die Kreislaufwirtschaft wären die Stoffe unwiederbringlich verloren.

Lesen Sie eine Kolumne von Torsten Schinkel